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Die
Geschichte von Casa al Treggia |
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Bereits
ab 1007 wurden in Dokumenten aus dem historischem Archiv der Abtei
San Salvatore am Amiata-Berg zwei Burgen erwähnt: Senzano und Sassina,
in der Val d'Orcia, an einer der Varianten der Wallfahrtstraße "Via
Francigena". Sie zählten zu den von Kaiser Heinrich II der Abtei
überlaßenen Benefizien und wurden, den Forderungen des Bischofs von
Chiusi und des Abtes von San Piero in Campo zuwider, auch zwanzig
Jahre danach durch Konrad II und 1072 durch Beatrice und Matilde von
Toskana in den Besitz der Mönche bestätigt.
Später
verfielen die zwei Burgen in Verlaßenheit, bis der Abt Rolando
1205 ihren Wiederaufbau bewilligte und einem Unternehmer aus Radicofani
gegen Einräumung der Hälfte der entsprechenden Feudalrechte
anvertraute. Diese Vereinbarung wurde 1248 neuverfaßt, wobei man auch
einige Streitigkeiten über Grenzen der Burgterritorien und Rechte
anderer örtlichen Besitzer ausglich. 1369 liessen die Mönche
- die nicht geneigt waren, dem Burgherrn Lohnkosten für 10 Wächter
in Senzano zurückzuerstatten - den Abbruch beider Bauwerke zu.
Heute
sind nur kaum sichtbare Reste von den zwei Burgen erhalten: Senzano,
auf den Felsen eines Hügelgipfels, und Sassina, in der Nähe
von Casa al Treggia. |
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